Bokeh

Wieder was gelernt: Mit Bokeh (von jap. boke = unscharf, verschwommen) bezeichnet man das Aussehen der unscharf abgebildeten Bildbereiche in einem Foto. Es gibt gutes und schlechtes Bokeh. Und das Bokeh eines Objektivs ist subjektiv, also nicht in Zahlen ausdrückbar und fehlt somit in jeder Vergleichstabelle — was die Spezialisten wohl nicht davon abhält es kontrovers zu diskutieren :)

Links: Wikipedia, Andreas Hurni, Rick Denney



Bisher 2 Kommentare:

  1. 1

    Das ist auch so ein Begriff, der seit einiger Zeit rumgeistert.

    Auf einmal kommen Leute an, die früher dreimal Weihnachten auf einen Film bekommen haben und fragen einen, ob das neue Objektiv, denn auch ein tolles Bokeh hätte, es gäbe da ja ein Hasselblöd 2,8 40-45mm Weitwinkelzoom, das auf Blende 3,3 abgeblendet ja das Maß aller Dinge ist.
    *imkreisrennundschrei*
    Leute, wenn ich Bokeh will, dann schnüffel ich an einem Glas Wein. Wie mein Objektiv was Unscharfes abbildet war mir vor 10 Jahren schnuppe und isses auch heute noch. Solange es das, was ich scharf haben will scharf abbildet natürlich.
    Oder wie ich neulich sinngemäß gelesen habe: “Wenn ein Bild so langweilig ist, dass den Betrachtern das Bokeh auffällt, dann ist es ein langweiliges Bild.”

  2. 2

    Gut …. äh … vor 10 Jahren gab es auch noch nicht diese SuperUltraMegaZoom-Objektive á la 10-400mm. Und wenn es die gegeben hätte, hättest Du die bestimmt nicht gekauft :)

    Ich find es klasse, das die Spezialisten endlich Subjektives an etwas Objektiv(em) gefunden haben, über das sie sich die Köppe einschlagen können. Hauptsache sie lassen mich gute Bilder machen.

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